Wald und Forstwirtschaft

Die Waldfläche im Landkreis Unterallgäu einschließlich der kreisfreien Stadt Memmingen umfasst rund 32.500 Hektar. Von der gesamten Waldfläche sind etwa 70 Prozent Nadelholz und 30 Prozent Laubholz.
Zuwachskräftige Böden und ideale klimatische Verhältnisse führen zu sehr hohen Holzvorräten. Rund die Hälfte der Waldböden sind allerdings deutlich grundwasser- oder stauwasserbeeinflusst. Hier ist vor allem die Fichte stark windwurfgefährdet. Regelmäßig seit den 1990er Jahren auftretende Orkane und im Gefolge Borkenkäferbefall führten deshalb zu erheblichen Schäden.
Auch die vermehrt diskutierten zukünftigen Veränderungen unseres Klimas stellen auf den trockenen Standorten den Anbau der Fichte in Frage. Erklärtes Ziel muss es deshalb sein, bei Wiederaufforstungen standortgemäße, leistungsfähige und stabile Mischwälder zu begründen.
Die fünf Revierförster des Amtes betreuen den Wald und sind Ansprechpartner für Waldbesitzer und Waldinteressierte.

Forstreviere im Überblick

Aufgaben des Amtes
Als Untere Forstbehörde setzen wir uns auf der Grundlage des Bayerischen Waldgesetzes für die für die naturnahe Bewirtschaftung, den Schutz und den Erhalt aller Wälder ein.
Wir sind dabei kundenorientierter Dienstleister für den Privat- und Körperschaftswald und Ansprechpartner für alle Fragen zu Wald und Forstwirtschaft.
Die Förderung der Forstwirtschaft und ihrer Selbsthilfeeinrichtungen, die Forstaufsicht und die Waldpädagogik als Bildungsauftrag stellen wesentliche Aufgaben unserer Behörde dar.

Meldungen

Informationen für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer
Grundkurse zur sicheren Waldarbeit

Forstwirt mit Motorsäge bei der Holzernte

Auch im Winter 2020/2021 bieten wir für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer wieder Aus- und Fortbildungskurse in der sicheren Waldarbeit an. Die Anmeldung ist ab 01. Oktober 2020 möglich. Werkzeug, Motorsäge und Schutzausrüstung sind zwingend erforderlich. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.  Mehr

Initiative Zukunftswald Bayern
Beispielflächen Waldumbau 2019

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Die Initiative Zukunftswald Bayern (IZW) ist ein wesentlicher Bestandteil des bayerischen Klimaschutzprogramms 2050 sowie maßgeblicher Baustein der Waldumbauoffensive 2030. Hauptziel ist es, möglichst viele Waldbesitzer für einen gemischten, stabilen und dadurch ökonomisch wie ökologisch wertvollen Wald zu begeistern und für die dazu nötigen Anpassungsmaßnahmen zu gewinnen.  Mehr

Waldschutz
Informationen zum Borkenkäfer und zur Bekämpfung

Bohrmehl auf der Rinde eines Baumstamms

Seit Anfang April sind Buchdrucker und Kupferstecher wieder aktiv. Alle Waldbesitzer sind aufgerufen, befallene Fichten (mit der Rinde) schnellstmöglich aus dem Wald zu entfernen.  Mehr

Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung
Regionale Ergebnisse des Forstlichen Gutachtens 2018

Försterin mit Laptop begutachtet markierte, junge Fichte.

© Florian Stahl, LWF

Die Bayerische Forstverwaltung erstellt alle drei Jahre die Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung, kurz auch Vegetationsgutachten genannt. Die Forstlichen Gutachten sind für die Beteiligten an der Abschussplanung ein wichtiges Hilfsmittel. Die Ergebnisse liegen nun vor.  Mehr

Initiative Zukunftswald Bayern am AELF Mindelheim

Teilnehmergruppe im Wald

Um die Wälder frühzeitig an den Klimawandel anzupassen und die Waldvielfalt auch für zukünftige Generationen zu erhalten, wurde die Initiative Zukunftswald Bayern ins Leben gerufen.   Mehr

Lesen Sie hierzu auch

Aus- und Fortbildung in der Forstwirtschaft

Die Ausbildung zum Forstwirt / zur Forstwirtin läuft über drei Jahre im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Hinzu kommen Seminare, die den Blick über den eigenen Betrieb hinaus ermöglichen. Mehr

Waldbesitzer-Portal

Logo Försterfinder

Weitere Informationen

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