Know-how aus der Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft
So geht's Schritt für Schritt – Corona-Masken selber nähen

Stefanie Geiger mit selbstgenähtem Mundschutz

Unsere Studierenden der Landwirtschaftsschule Memmingen, Abteilung Hauswirtschaft, haben im Fach Haus- und Textilpraxis bei Fachlehrerin Susanne Treder Grundbegriffe des Nähens gelernt. Denn wer nähen kann, ist im Vorteil - aktuell zum Beispiel in puncto Corona-Masken.

So können die Studierenden jetzt selber verschiedene Modelle als behelfsmäßigen Mund-Nasenschutz nähen und ausprobieren. Stefanie Geiger, Studierende der Landwirtschaftsschule Memmingen, stellt ein Modell in einer Schritt-für-Schritt- Anleitung vor.

Um die Mund-Nasen-Maske selbst herzustellen, benötigen Sie

  • kochfeste Baumwolle (z. B. Bettwäsche oder Geschirrtücher),
  • Gummiband,
  • Nähmaschine, Schere und Bügeleisen.
Die Mundmaske ist wiederverwendbar und muss dementsprechend nach der Nutzung heiß (mindestens 60 Grad) gewaschen und getrocknet werden.

Anleitung

Wie Sie selbst eine Maske herstellen können, zeigen folgende Bilder und Erklärungen:

Hygiene- und Verhaltensregeln

Beachten Sie bei der Verwendung eines selbst genähten Mund-Nasen-Schutzes unbedingt die Hygiene- und Verhaltensregeln zur Vorbeugung von Infektionen.

Informationen zum neuartigen Coronavirus - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Externer Link

Selbst genähte Masken sind nicht zertifiziert
Dieser Behelf-Mund-Nasen-Schutz entspricht nicht dem genormten Mund-Nasen-Schutz, kann aber eine Alternative sein, wenn es im Handel zu Lieferengpässen kommt. Es handelt sich um einen Notbehelf, sofern die zertifizierten Mund-Nasen-Schutzmasken nicht mehr verfügbar sind. Sie stellen keinen Eigenschutz dar. Sie können aber z. B. bei der Begegnung mit Risikogruppen die Verteilung von infektiösen Tröpfchen auf Kontaktpersonen verhindern. Die Wirksamkeit der Behelfsmasken hängt von der Dichte des verwendeten Stoffs ab.